Josefskapelle Lauthausen

Um 1850 bauten die Lauthausener ein Fachwerkkapellchen in die Mitte ihres Dorfes, aus dem Christian von Lauthausen kam, der Gründer der Wallfahrtskirche in Bödingen. An die Bödinger Wallfahrt und an Christian von Lauthausen erinnern die bunten Kapellenfenster.
Dem heiligen Josef wurde das Kapellchen erst nach der Renovierung des Jahres 1965 geweiht, zu Ehren des Priesters Josef Frings, der aus Lauthausen stammte, überwiegend in Bonn wirkte und 1931 in Bödingen bestattet wurde.

Gottesdienste:
Am Fest Josefs des Arbeiters, am 1. Mai, findet alljährlich das Lauthausener Dorffest statt, das mit einer heiligen Messe beginnt. Ansonsten findet einmal pro Monat - in den Sommermonaten - eine heilige Messe statt, außerdem gelegentlich Andachten. Das Kapellchen ist der Startpunkt eines Pilgerweges der sieben Schmerzen Mariens nach Bödingen, daher wird es von vielen Pilgern aufgesucht, die betend von dort nach Bödingen aufbrechen. Der Pilgerweg mit sieben Stationen ist etwa 1,2 km lang und geht stetig bergauf, Ziel ist die Bödinger Wallfahrtskirche.



 
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